Globale DGLI Studienfahrt 2018 nach Peru

Volksfest mit folkloristischen Umzügen in ‎Cusco
Volksfest mit folkloristischen Umzügen in ‎Cusco

Zur Tradition der DGLI gehört es seit vielen Jahren, dass unser Past DGLI-Vizepräsident,  Dr. Wolfgang Tischler, jährlich eine internationale Studienreise anbietet. Die Einladung  erstreckt sich dabei nicht nur an DGLI- bzw. FDP-Mitglieder, sondern auch an Interessenten  und potentielle Neumitglieder Deutschlandweit. Zur diesjährigen Peru Fahrt hatten wir Anmeldungen  aus Berlin, Bayern, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Hessen.

 

Neben den touristischen Höhepunkten des besuchten Landes bilden auch immer besondere  Besuche und spezielle Einladungen einen Höhepunkt.  So wurden wir in diesem Jahr in Lima - gleich am ersten Besuchstag - vom deutschen Botschafter Perus, Herrn Botschafter Jörg Ranau, zu einem sehr informativen Gespräch mit Beantwortung der vielen Fragen empfangen. Zum Abschied lud Botschafter Ranau uns ein, ihn im nächsten Jahr auch in seiner neuen Botschafterstelle in Riad zu besuchen.

Im Anschluss wurden wir von Frau Antje Wandelt, der Geschäftsführerin der Deutsch-Peruanische Industrie- und Handelskammer zu einem Vortrag empfangen. Den Tag beendeten wir in einem Restaurant, in dem wir die ausgezeichnete peruanische Küche genossen.

Ein weiterer Höhepunkt der Reise bildete der Besuch des Kinderdorfes „Herzen für eine Neue Welt“ im Chicon –Tal. Dieses 1998 von Deutschen gegründete Kinderdorf für 200 benachteiligte Kinder, insbesondere Mädchen, mit einem Schulnetzwerk von 14 Schulen und weiteren sozialen Einrichtungen ist ein einmaliges soziales Projekt in Peru. Eine große Überraschung erlebten wir bei unserer Übergabe der Spenden und Geschenke: Vor Ort waren 9 deutsche junge Abiturientinnen, welche freiwillig für ein Jahr dort oben in der Abgeschiedenheit mit großer Freude soziale Dienste leisteten. Und eine der jungen Damen kam aus derselben Stadt wie einer unserer Teilnehmer, beide hatten dasselbe Gymnasium besucht.

In Cusco, der alten Hauptstadt des Inkareiches, hatten wir das Glück ein riesiges Volksfest mit folkloristischen Umzügen und Paraden erleben zu dürfen. Unsere Peru Reise war sehr interessant – aber auch durch die große Höhe (bis 4.000 Meter) und Kälte sehr anstrengend. Zum Glück hatten wir keinen einzigen Unfall oder Verletzung zu verzeichnen. Gott sei auch Dank, dass am Machu Picchu der gegenüberliegende Berg zum Hinaufklettern gesperrt war. Einer unserer Teilnehmer hatte sich nämlich zum Ziel gesetzt, auf den - fast senkrechten 600 Meter hohen - steilen Felsen hinaufzuklettern.

Zum Ende der Studienreise trennte sich die Gruppe – ein Teil trat die Heimreise an und der andere Teil gönnte sich noch eine ruhige Woche Sonnenschein und Erholung im Ferienparadies Varadero auf Kuba. Nach der Frische in Peru war es dort sehr, sehr heiß. Aber das Baden im Meer hat uns allen sehr gut getan. Vielleicht geht die nächste geplante Studienreise wirklich nach Riad in Saudi Arabien. Das wird allerdings davon abhängen, in wie weit bis dahin die Reiseerlaubnis für Frauen umgesetzt wurde.

Dr. Wolfgang Tischler

DGLI-Informationsbesuch des Hauptquartiers der US ARMY in Europa (USAREUR) in Wiesbaden

 

Am 18.7.2018 organisierte Dr. Wolfgang Tischler, Past Vizepräsident der DGLI, für 30 interessierte Zivilisten (darunter Norbert Wied, DGLI-Vorsitzender Hessen sowie FDP-Landtagskandidat, und Katharina Schreiner, stellvertretende Kreisvorsitzende der FDP Frankfurt und Delegierte für ALDE und Liberal International) den Besuch des Hauptquartiers der US ARMY Europe in Wiesbaden.

Nach dem Sicherheitscheck wurde die Besuchergruppe von Frau Goebel, aus dem Team von Brigadegeneral Kai Rohrschneide, begrüßt und über den geplanten Ablauf des Besuches informiert. Die Führung begann dann mit einer Informationsfahrt – im klimatisierten Reisebus! – über das riesige Areal des US Hauptquartiers Europa. Anschließend wurden wir in die VIP-Lounge eingeladen, und Mr. Michael Horn, ein pensionierter US Flugoffizier, erläuterte in einem spannenden Vortrag die wechselvolle Verwendung und Geschichte des Areals.

Speziell für unsere Besuchergruppe wurden außerdem zur Besichtigung auf dem Flugfeld zwei Flugzeuge präsentiert – es handelte sich dabei um den Transporthubschrauber Sikorski UH 60 Black Hawk sowie eine Cessna Citation Ultra –, welche wir nicht nur besichtigen, sondern in denen wir auch Platz nehmen durften. Dabei begleitete uns Mr. Michael Horn und erläuterte Interessantes über deren Einsatzmöglichkeiten und die technische Wirkungsweise. Bekannt wurde der Black Hawk unter anderem durch den Film „Black Hawk Down“ von Ridley Scott aus dem Jahre 2001, der auf einer wahren Begebenheit in Mogadischu, Somalia, basiert. Während der Operation „Gothic Serpent“ im Jahre 1993 wurden zwei Hubschrauber vom Typ MH 60 abgeschossen, was in der Folge zu Straßenkämpfen zwischen somalischen Milizionären und verschanzten US Army Rangers sowie Soldaten der Delta Force führte. Bei vielen Teilnehmern dürfte die Beschreibung des amerikanischen Flugoffiziers einzelner eigener Einsätze mit dem Hubschrauber eine Gänsehaut verursacht haben.

Als weiteres Highlight stand der Besuch des nach General John Shalikashvili benannten Mission Command Center auf dem Programm. Zunächst konnten wir uns im Museum des Hauses mit weiteren historischen Daten und Fakten vertraut machen, bevor es dann hieß: „Kamera und Handy off!“ Von einem großen Meeting-Raum aus schauten wir vom 2. Stock hinunter in das riesige Kontroll-Zentrum. Neben verschiedensten elektronischen Daten, die über die zahlreichen Monitore flimmerten, wird zum Beispiel auch die Live-Berichterstattung auf CNN zur Informationsbeschaffung und Lagebeurteilung genutzt.

Nach einer ausführlichen Erläuterung und Erklärung  des Command Centers durch mehrere US Offiziere erhielten wir durch den Brigadegeneral der Bundeswehr Kai Rohrschneider einen über einstündigen Vortrag – mit Beantwortung der vielen Fragen. Seit 2014 ist der Chef des Stabes im Hauptquartier der US ARMY Europe ein Deutscher. Brigadegeneral Kai Rohrschneider, ist  der zweite Deutsche auf diesem Posten. General Rohrschneider hat es in einer exzellenten Weise verstanden, den Besuchern die Aufgabe und Positionierung der NATO nach dem Zerfall der Sowjetunion zu verdeutlichen und die neuen politischen Spannungsfelder aufzuzeigen, die sich nach dem Ende des Kalten Krieges mit der Auflösung der Sowjetunion entwickelt haben.

Der General  erläutert uns im Strong Europe Briefing Details zur Geschichte der US ARMY in Europa und gab der Besuchergruppe einen  Einblick in die gegenwärtigen Herausforderungen, Konfliktszenarien ohne klare Grenze zwischen Krieg und Frieden, denen es in angemessener Weise zu begegnen gilt. Dabei geht es in der Beurteilung nicht nur um gerichtsfeste Beweise, sondern zunehmend auch um die öffentliche Meinungsbildung. Die technische Dimension heute macht es schwieriger, zu

durchschauen, zu analysieren, und beschleunigt die Ereignisse. Das Thema Russland findet besondere Erwähnung, die veränderten Bedingungen seit der Annexion der Krim, dem Krieg in der Ost-Ukraine und den latenten Bedrohungen gegenüber den westlichen Nachbarn.

Anhand einer Karte, auf der die Reichweite der in Kaliningrad stationierten ISKANDER-Raketen (SS 26) eingezeichnet ist, wird deutlich, mit welchem Dilemma die NATO sich konfrontiert sieht. In diesem Radius befinden sich Ziele von den Baltischen Staaten über Polen, Tschechien, Slowakei, Deutschland bis hinauf nach Stockholm oder Helsinki. Die Antwort der NATO ist eine verstärkte militärische Präsenz in den Baltischen Staaten und Polen. Gemäß der NATO-Russland-Grundakte ist es nicht vorgesehen, dass signifikante Kampfgruppenverbände dauerhaft stationiert werden dürfen. Sogenannte Enhanced Forward Presence Battle Groups (eFP PG) aus Großbritannien, Kanada, Deutschland und den USA dienen daher dem NATO-Auftrag, Russland abzuschrecken – unter gleichzeitiger Einhaltung der in der Grundakte getroffenen Vereinbarungen, und sind Zeichen des multinationalen Zusammenstehens bereits in Zeiten des Friedens.

Es war spannend, wie uns die enge Verzahnung zwischen internationaler Politik, Völkerrecht und militärischer Verteidigung bewusst gemacht wurde sowie welche Konsequenzen sich daraus konkret für die Ausführung des Verteidigungsauftrags ergeben. Die Besichtigung der weitläufigen Anlagen, des Flugplatzes selbst, der Kaserne, des Museums und sogar der Befehlszentrale waren äußerst instruktiv und riefen bei uns Besuchern großes Interesse hervor. Eindrucksvoller Höhepunkt des Studienbesuches war zweifellos in der Befehlszentrale der packende Vortrag des "Chief of Staff", Brigadegeneral Kai Rohrschneider.

Dr. Wolfgang Tischler

Firmenbesuche bei FRIWI-WERK Witte OHG, Frisch- u. Dauerbackwaren in Stolberg sowie bei der Keunecke Feinkost GmbH in Ballenstedt

Beide Firmen sind inhabergeführte, mittelständische Unternehmen der Ernährungsbranche und über mehrere Generationen (wieder) in Familienbesitz. Vielleicht lassen sich beide Unternehmen als anschauliche Beispiele dafür anführen, dass zwei wesentliche Persönlichkeitsmerkmale der unternehmerischen Schaffenskraft eines Gründers hier zugrunde liegen und nachhaltig wirken: Initiative und Loyalität! Beide Unternehmen zeigen, wie prägend diese Werte für mehrere Generationen sein können und sogar die Enteignung zu DDR-Zeiten zu überstehen in der Lage sind. Die FRIWI-WERK Witte OHG und die Keunecke Feinkost GmbH wurden nach zeitweiser Umwandlung in „VEB Feingebäck“ und „VEB Feinkost“ unmittelbar nach der Wende von den Nachkommen der jeweiligen Firmengründer zurück erworben und mit großen Anstrengungen und gegen vielfältige Widerstände erfolgreich wieder in familiengeführte Unternehmen am Markt positioniert. Beide Geschäftsführer verdeutlichen authentisch, wie sehr sie sich ihren Vorfahren bzw. dem Geist der jeweiligen Unternehmensgründer emotional verbunden und in der Sache verpflichtet fühlen.

FRIWI-Geschäftsführerin, Nadja Witte, stellte lebhaft die jüngere Firmengeschichte dar, aus der heute eine vorzeigbare Erfolgsstory geworden ist, die sich durch hochwertige Produkte sowie dem Betrieb eines Cafés, eines wunderschönen „Fabrikverkaufs“ sowie eines Online-Shops auszeichnet. All das in dem unschlagbar reizvollen Ambiente des kleinen, malerischen Städtchens Stolberg/Südharz – einem Ort, der als Gesamt-Ensemble unter Denkmalschutz steht.

Der geschäftsführende Gesellschafter der Keunecke Feinkost GmbH, Ekkehard Heilemann, berichtete ebenfalls anschaulich über die Geschichte seines Unternehmens, dem Engagement seiner Vorfahren bei der Herstellung und dem Vertrieb von Konserven sowie der wechselvollen Entwicklung nach Rückerwerb von der damaligen Treuhand-Gesellschaft. Heute ist er zusätzlich an mehreren Partnerunternehmen beteiligt und mit seinen Konserven-Produkten, im wesentlichen Fleischprodukte, bei allen fünf großen Handelsunternehmen gelistet.

Eisenbach als ehrenamtlicher EBD-Rechnungsprüfer einstimmig bestätigt

Patrick Meinhardt als Vertreter der mittelständischen Wirtschaft erstmals in den Vorstand gewählt

DGLI-Generalsekretär Manfred R. Eisenbach (Bild) wurde vor wenigen Tagen auf der Jahresmitgliederversammlung des Netzwerks Europäische Bewegung Deutschland e. V. (EBD) nach seiner eindringlichen Mahnung, „die Komfortzone zu verlassen und der Verantwortung für die Zukunft dieses großen Kontinents und der nachfolgenden Generationen gerecht zu werden“, per Akklamation in seinem Amt bestätigt. Die 1949 gegründete EBD, mit 244 Mitgliedsorganisationen aus Wirtschaft und Gesellschaft – unter diesen auch die DGLI –, ist das größte Netzwerk für Europapolitik in Deutschland und verwaltet einen Jahresetat von fast 1,8 Mio. Euro. Eisenbach, der seit über zehn Jahren die Rechnung prüft, verwies darauf, daß Europa in der aufziehenden bipolaren Welt mit einer Machtteilung zwischen den USA und China nur dann eine Chance hat, gestaltend auf das Weltgeschehen einzuwirken, wenn es Willen, Mut und Einsatz zeige, Führungsgemeinschaft zu sein und als wertebegründetes „role model“ für eine offene, freie, faire und demokratische Gesellschaftsordnung gegen illiberale und autoritäre Regierungsformen Front zu machen. Europa müsse sich als Avantgarde verstehen und Leistung zeigen, um auf dem Fahrersitz die Richtung mitzubestimmen und Frieden und Wohlstand in Europa zu bewahren.

 

Der gerade zurückgetretene DGLI-Präsident Patrick Meinhardt setzte sich als Vertreter der mittelständischen Wirtschaft gegen den Kandidaten des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) mit eindeutigem Mehr durch und zieht erstmals in den EBD-Vorstand ein. Der wiedergewählte Bundestagsabgeordnete Oliver Luksic verstärkt als Vertreter der Freien Demokraten die „liberale Bank“ im Leitungsbereich dieser wichtigen zivilgesellschaftlichen Organisation. Mit der Wahl von Dr. Linn Selle zur neuen EBD-Präsidentin übernimmt nunmehr die jüngere Generation die Leitung dieser traditionsreichen Vereinigung, über die Sie unter www.netzwerk-ebd.de mehr erfahren können.

DGLI prominent im BFA Internationale Politik vertreten

Renate Alt und Cécile Prinzbach mit Spitzenergebnissen gewählt

Renata Alt (li.) und Cécile Prinzbach
Renata Alt (li.) und Cécile Prinzbach

Bei der konstituierenden Sitzung des Bundesfachausschusses Internationale Politik der FDP wurde am 6. Juli 2018 die Stellvertretende DGLI-Präsidentin, die baden-württembergische Bundestagsabgeordnete Renata Alt, mit dem besten und die Vorsitzende der DGLI-Sektion Bayern, Cécile Prinzbach, mit dem drittbesten Ergebnis als Expertinnen in dieses Gremium gewählt. Beide Präsidiumsmitglieder setzten sich in einem Feld von über 30 Bewerbern durch und konnten mit eindrücklichen Wahlergebnissen zwei der zehn Sachverständigenplätze für sich gewinnen. Damit wirken sie, wie die von den verschiedenen Parteigliederungen nominierten 46 Mitglieder des Gremiums, als stimmberechtigte Mitglieder bei der Beratung des Bundesvorstands der Freien Demokraten auf dem breiten Gebiet der internationalen Politik mit, das von der Außen- und Sicherheits-, zur Europa- und Entwicklungs- bis zur Menschenrechtspolitik reicht. Dabei wird sich Renata Alt, die ordentliches Mitglied im Auswärtigen Ausschuß des Deutschen Bundestages und Stellvertreterin im Ausschuß für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ist, in besonderem Maß der Politik mit unseren mittel- und südosteuropäischen Nachbarländern widmen und die deutsch-französische Doppelbürgerin Cécile Prinzbach mit dem Verhältnis zwischen ihren beiden Heimatländern und deren besonderen Rolle für die Fortentwicklung der Europäischen Union befassen.

 

Neben dem Vorsitzenden der Bundesfachausschusses, dem ehemaligen Europastaatsminister Michael Georg Link, MdB, gehören diesem Beratungsgremium mit Daniel Obst, Sandro Schilder und Manfred R. Eisenbach noch weitere Mitglieder des DGLI-Präsidiums an, das damit in hervorragender Weise schon jetzt mit diesem wichtigen liberalen Parteigremium vernetzt ist. Da in Aussicht genommen ist, weitere Persönlichkeiten, die die FDP in internationalen Organisationen des organisierten Liberalismus vertreten, in den BFA nach dessen nächster Vorstandssitzung als ständige Gäste einzuladen, wird die Verbindung zwischen DGLI und Bundesfachausschuß nach der parlamentarischen Sommerpause noch weiter verstärkt werden.

 

Manfred R. Eisenbach

DGLI-Generalsekretär   

JÜRGEN MARTENS NEUER DGLI-PRÄSIDENT - MIT NEUEM SCHWUNG AUS DER JAHRESMITGLIEDERVERSAMMLUNG GESTARTET

April 2018: Der rechtspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion und ehemaligesächsische Justiz- und Europaminister, Dr. Jürgen Martens, wurde auf der Jahresmitgliederversammlungam 21. April 2018 einmütig zum neuen Präsidentender Deutschen Gruppe der LiberalInternational gewählt. Martens, der die Nachfolge des früheren FDP-Bundestagsabgeordneten Patrick Meinhardt antritt, konnteals

stellvertretender Landesvorsitzender wegen des gleichzeitiglaufenden Landesparteitags der FDP Sachsen nicht nach München kommen und betonte in seiner zugeschalteten Videobotschaft, daß er es als Ehre und Ansporn betrachtet, dieser traditionsreichen zivilgesellschaftlichen Organisation liberal gesinnter Bürger nun die nächsten zwei Jahren dienen zu dürfen. Er erinnerte daran, daß die DGLI – 1947 auf Betreiben britischer Liberaler gegründetund noch vor der FDP in die Liberal International als Mitgliedaufgenommen – in der liberalenWeltgemeinschaft immer einenbesonderen Platz eingenommenhat und mit herausragenden Persönlichkeiten, von Theodor Heussüber Ralf Dahrendorf und WalterScheel, der liberalen Sache mit Herz und Verstand gedient hat. Patrick Meinhardt, der aus beruflichen Gründen nach zwölf Jahren nicht mehr für dieses Amt kandidierte, hatte den Mitgliedern die Wahl Martens‘ im Namen des alten Präsidiums vorgeschlagen, da für die Neuaufstellung dieser Vereinigung eben auch die öffentliche und medienwirksame Wahrnehmungvon außerordentlicher Bedeutung ist – und worüber wäre dies besser zu erreichen als über ein nationales politisches Mandat. Als ehrenamtlicher Präsident des European Liberal Forum (ELF), der europäischen „Stiftung der liberalen Stiftungen in Europa“, ist Jürgen Martens auch über die deutschen Grenzen hinaus bestens vernetzt und erfüllt „idealtypisch“ die „Job Discription“ für dieses Amt.

Neu zogen in das geschäftsführende Präsidium als Stellvertreter des Präsidenten die FDP-Bundestagsabgeordnete Renata Alt (Baden-Württemberg), zugleich Mitglied im Auswärtigen Ausschuß und Stellvertreterin im Ausschuß für wirtschaftliche Zusammenarbeit, und der bisherige Beisitzer, Dr. Carsten Klein (Nordrhein-Westfalen) ein; Schatzmeister Dr.Steffen Pabst (Sachsen-Anhalt) und Generalsekretär Manfred R. Eisenbach (Berlin) wurden ebenfalls einmütig bei eigener Enthaltung in ihren Ämtern bestätigt. Bei den Beisitzern setzten sich bei sieben Kandidaten die bisherige Vizepräsidentin Lilli Löbsack (Berlin), Sandro Schilder (Brandenburg) und Dr. Wolfgang Weisskopf (Thüringen) durch und erstmals in das Präsidium gewählt wurden Hellmuth Meinhof(Rheinland-Pfalz), Hans-Henning Pohlenz (Hessen) und Cécile Prinzbach (Bayern). Durch die bisherigen Präsidiumsmitglieder, die sich zur Wiederwahl stellten, so Meinhardt, findet ein sanfter Übergang zum Präsidium Martens statt, der mit dem gesammelten Know-how Kontinuität und Aufbruch zugleich möglich macht.

Besondere Worte des Dankes fand der ausscheidende Präsident für seine langjährige Stellvertreterin Lilli Löbsack, die mit ihrer Tätigkeit im renommierten Human Rights Committee der Liberal International eine würdige Vertreterin der deutschen Menschenrechts-Community ist, und für Generalsekretär Manfred R. Eisenbach, der über seine gesamte Präsidentschaft unermüdlich an seiner Seite gestanden hat und treibende Kraft der Deutschen Gruppe sei – über die Grenzen Deutschlands hinaus, denn als Schatzmeister der Liberal International gehöre er auch in der liberalen Weltunion zu den meinungsstarken Führungspersönlichkeiten.

Patrick Meinhardt dankte in seinem Bericht auch den ausscheidenden Präsidiumsmitgliedern Dr. Christoph Dietrich, Saba Farzan, Sven Heise und Dr. Wolfgang Tischler für ihre langjährige Mitarbeit und wies darauf hin, daß in seiner Zeit als Präsident gemeinsam viel erreicht wurde: Der Liberal International Day, in diesem Jahr unmittelbar vor der Mitgliederversammlung zum dreizehnten Mal veranstaltet, hat sich zu der herausragenden jährlichen Leuchtturmveranstaltung der DGLI entwickelt; die Mitgliederzahl hat sich in der letzten Dekade auf fast 400 nahezu verdoppelt. Allerdings hat die DGLI auch die „Mühen der Ebene“ schmerzlich erfahren müssen, als nach dem Ausscheiden der FDP aus dem Deutschen Bundestag gerade in dessen letzter Legislaturperiode vieles organisatorisch erschwert wurde und die Aufmerksamkeit für unsere Arbeit rapide nachließ. Dies blieb nach seinen Worten nicht ohne Auswirkungen gerade auf die Aktivitäten in den Sektionen, die alle von dem bereits jetzt schon spürbaren Schwung des Neuaufbruchs profitieren müssen. Denn ohne die Arbeit in der Region bleibt die DGLI verletzlich, da auch hier der politische Grundsatz gilt: All politics is local!

Nach einem hervorragenden, auf reges Publikumsinteresse gestoßenen LI Day überreichte Generalsekretär Manfred R. Eisenbach Patrick Meinhardt in der gut besuchten Jahresmitgliederversammlung namens des alten und des neugewählten Präsidiums als Anerkennung für seinen jahrelangen Einsatz für die DGLI ein Medaillon des Brandenburger Tors von der Königlichen Porzellan- Manufaktur Berlin, das weltweit als ein Zeichen der Freiheit und der Einheit betrachtet wird, und wünscht dem scheidenden Präsidenten für seinen weiteren Lebensweg beruflich, politisch und privat alles erdenklich Gute.

Manfred R. Eisenbach
DGLI-Generalsekretär

Liberaler Stichtag: Gründung der Deutschen Sektion von „Liberal International“

25.08.2017 - Vor 70 Jahren: Als Mitte April 1947 in Oxford „Liberal International“, kurz auch „World Liberal Union“ genannt, gegründet wurde, war dies vor allem aus deutscher Sicht ein bemerkenswerter Schritt: Mit Theodor Heuss, Hermann Schäfer und Helmut Külz waren Vertreter der Liberalen aller Besatzungszonen mit Ausnahme der französischen beteiligt.

Für diese bedeutete das, nach langer Zeit wieder offiziell Anschluss an die außerdeutsche Welt zu finden; deshalb hob Hermann Schäfer in einem Presseartikel nachher hervor, „die Abgesandten Deutschlands“ hätten „in allen Beratungen und Abstimmungen in voller Gleichberechtigung mitgewirkt“.

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Bericht von unserem Besuch bei der Bundeswehr am 1.07.2017

Der Besuch bei den Fallschirmjägern in Zweibrücken war ein großer Erfolg. Und dies obwohl das Wetter schlecht war und die Demonstrationsfallschirmsprünge abgesagt wurden.

Der von der Bundeswehr gestellte Bus war voll besetzt und es ging pünktlich um 07.00 Uhr morgens los in Richtung Zweibrücken.

 

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XII. LI-Day "Let Europe Arise!" - Warum Europa nicht untergehen wird

Brexit, Euroskeptizismus, Trump und Putin. Ist das politische Projekt Europa am Ende? Dieser Frage stellten sich die Teilnehmer des Zwölften Liberal International Day und wagten einen Blick in Europas unsichere Zukunft.  

 

Durch die gläserne Decke des Atriums der Deutschen Bank in Berlin-Mitte blinzelt die Sonne. Sie kämpft gegen graue Juni-Wolken. Ähnlich düster scheint vielen aktuell auch Europas Zukunft auszusehen. Aber ist dieser Eindruck richtig? Hat das europäische Projekt tatsächlich ausgedient?

 

In einer Sache waren sich alle Teilnehmer von Beginn an einig: Die Herausforderungen vor denen Europa steht sind enorm.

 

Trotz aller Schwierigkeiten stellte Karl-Heinz Paqué, stellvertretender Vorstandvorsitzender der Stiftung für die Freiheit und Vize-Präsident der Liberal International, jedoch gleich zu Beginn fest: Im Vergleich zum vergangenen Jahr 2016 gibt es momentan wieder vermehrt positive Zeichen. Die Wahlergebnisse in den Niederlanden, Frankreich und auch Großbritannien zeigen, dass das „Eintreten für ein weltoffenes Europa“ nicht vorbei ist. Und so war es dann auch eine eher positive und motivierende Atmosphäre in der die Teilnehmer das Projekt "Europa" diskutierten.

Den gesamten Artikel finden Sie HIER.

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Norbert Wied neuer Sektionsvorsitzender in Hessen

- Mit neuem Vorstand ins Superwahljahr 2017

Am vergangen Donnerstag, 19. Januar 2017, wählte die Jahresmitgliederversammlung der Sektion Hessen Norbert Wied (Frankfurt am Main) einmütig zu ihrem neuen Vorsitzenden. Als seine Stellvertreter wurden Ingeborg Luijendijk (Hofheim a. Taunus) und Hans-Henning Pohlenz (Wiesbaden) ebenfalls ohne Gegenstimmen bei eigener Enthaltung berufen. Der 64-jährige Wied, aus der Finanzwirtschaft kommend und zuletzt tätig für eine Schweizer Großbank in Frankfurt am Main, versprach, zusammen mit seinem drastisch verkleinerten Vorstandsteam die Sektion zu revitalisieren.

 

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Neuwahlen in Mecklenburg-Vorpommern

Die Sektion Mecklenburg-Vorpommenr lud zur diesjährigen Jahresmitgliederversammlung ins RUGARD Strandhotel nach Binz auf Rügen ein. Es standen nach zwei Jahren die turnusgemäßen Neuwahlen des Vorstandes an.

Gino Leonhard wurde als Sektionspräsident einstimmig wiedergewählt. Ihm stehen als Stellvertreter Stefan Steinert und Andreas Bachmann zur Seite. 

 

 

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Impeachment à la Brasileira

oder

- die politischen Folgen des größten Korruptionsskandals in Brasilien -

Der größte Korruptionsskandal in Brasilien, auch bekannt unter dem Namen „Operação Lava Jato“ (Operation Autowäsche), um die halbstaatliche Erdölgesellschaft Petrobras hat nicht nur der Präsidentin Dilma Rousseff Ende August 2016 das Amt gekostet. Er wirft seine Schatten auch auf die nächste Präsidentenwahl im Oktober 2018. Die Affäre hat einen politischen Erdrutsch in Gang gesetzt und Brasilien in eine Krise gestürzt, deren Ende noch nicht absehbar ist.

 

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DGLI Einladung zum Moscheebesuch - Führung und Diskussion -

Einladung zum Besuch - Führung und Diskussion mit Beantwortung von Fragen - der

Yavuz Sultan Selim Moschee

 

Mit einer Kapazität von ca. 2500 Personen ist sie die größte Moschee in Deutschland und einer der schönsten muslimischen Sakralbauten in Deutschland. 

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Sommerfest der Liberalen

Am 22. August lädt die Deutsche Gruppe der Liberal International (DGLI) und deren Sektion Mecklenburg-Vorpommern zum „Sommerfest der Liberalen“ ein.

 

Kommen Sie mit uns bei einem Grillbuffet ins Gespräch und feiern Sie ein Sommerfest an einem ganz besonderen Ort auf Rügen, dem CABLE PARK Rügen in Zirkow.

 

Die Rügener Sängerin Esthi Kiel wird bereits ab 17:00 Uhr für eine erstklassige musikalische Unterhaltung sorgen.

 

 

 

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Sektion Brandenburg neu aufgestellt

Präsident Patrick Meinhardt:

"Herzliche Gratulation! Die DGLI in Brandenburg hat seit dem 19. Juli ein fünfköpfiges Präsidium - ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Präsidenten Jan Syre, mit dem Vizepräsidenten Sandro Schilder, dem Generalsekretär Karl-Uwe Fuchs und den beiden neuen Beisitzern Axel Graf Bülow als FDP-Landesvorsitzenden und Marc Jérôme Krüger - wie mit dem neuen Mitglied Prof. Volkmar Richter, dem FDP-Kreisvorsitzenden vom Havelland!"

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90. Geburtstag Ehrenmitglied Hans-Werner Bepler

Während der letzten Präsidiumssitzung im Dehler-Haus in Berlin: Wir feierten gemeinsam einen großartigen Menschen - unser Ehrenmitglied Hans-Werner Bepler, der vor kurzem seinen unglaublichen 90. Geburtstag gefeiert hat und seit sage und schreibe 55 Jahren Mitglied der LI ist.

Alles Gute, viel Gesundheit und Gottes Segen!

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Kooperation mit der LHG beschlossen

Der Bundesverband Liberaler Hochschulgruppen (LHG) und DGLI werden bei der internationalen Bildungsarbeit künftig stärker zusammenarbeiten - Marina Sedlo, die International Officer der Liberalen Hochschulgruppen war am 10.07. zu Gast im Präsidium der Deutschen Gruppe der Liberalen Internationalen in Berlin.

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Kommentar zum Brexit

Zur aktuellen Entscheidung in Großbritannien zum Brexit, nachfolgend ein Kommentar von unserem Präsidenten Patrick Meinhardt:

 

Europa besser machen !

 

Kurz und bündig: Großbritannien hat entschieden; und auch wenn es ausgesprochen knapp war, müssen wir die Entscheidung respektieren. So ist das bei einem Referendum. Es können Entscheidungen anders ausgehen, als wir es erwarten oder uns wünschen. Das ist die Stärke von Volksabstimmungen, die wir als Liberale immer gefordert haben und - wenn ich nicht ganz irre - auch immer noch fordern. 

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Bereisung DGLI Mecklenburg-Vorpommern

Vom 22. bis 23. Juni 2016 bereiste eine Gruppe der DGLI Sektion Mecklenburg-Vorpommern verschiedene Standorte in M-V. Auf der Agenda standen Besuche bei der Marinetechnikschule Parow, eine Führung durch den Bunker 302 Eichenthal und ein Besuch beim Taktischen Luftwaffengeschwader 73 "Steinhoff" sowie eine Fahrt mit dem Hafenkapitän des Rostocker Stadthafens. 

 

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Diskussionsrunde zu "free trade and economic policy of Hong Kong"

Zusammen mit dem Landesfachausschuss Internaitonale Politik der FDP Berlin veranstaltete die DGLI Sektion Berlin eine Diskussionsrunde zum Thema "Free trade and economic policy of Hong Kong" am 12. Mai im Wirtschafts- und Handelsbüro Hongkong.

Der Deputy Direktor Harry Lin und die Direktorin Betty Ho informierten die Teilnehmer über die liberalen Rahmenbedingungen der Wirtschaft in Hong Kong sowie über aktuelle Entwicklungen.

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"Go West" - Zerfallende Staatlichkeit als Fluchtursache

Im Nachgang zum XI. Liberal International Day am 16.04. können Sie hier einen Bericht lesen.

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Globales Dorf - Die Flüchtlingskrise in Europa und der Welt

Die DGLI Sektion Berlin organisiert mit dem Landesfachausschuss International Politik der FDP Berlin am 23. Juni um 19:00 Uhr eine Diskussionsrunde zum Thema "Globales Dorf - Die Flüchtlingskrise in Europa und der Welt". Der Veranstaltungsort ist das Walter-Scheel-Zentrum in der Reinhardtstr. 14, 10117 Berlin.

 

Als Gastredner wird Malte Lehming, Der Tagesspiegel, vor Ort sein.Er leitet seit 2005 die Meinungsseite beim "Tagesspiegel" und war vorher der Chef des Washingtoner Büros der Zeitung.

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Studienreise Peru

Dr. Wolfgang Tischler, Vizepräsident Deutsche Gruppe der LIBERAL INTERNATIONAL, veranstaltet vom 16. bis zum 28.08.2016 eine höchst interessante Studienreise nach Peru.

Wer Interesse hat, der meldet sich bitte bei Herrn Wolfgang Tischler.

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Deutsche Liberal International bestens aufgestellt

Mit der Wiederwahl des ehemaligen DGLI-Vorsitzenden und jetzigen Präsidiumsmitglieds Markus Löning zum Vice-President und Chairman des LI Human Rights Committee sowie der Wahl von DGLI-Generalsekretär Manfred R. Eisenbach zum Principal Treasurer, wurde auf dem 60. Kongreß der Liberal International vom 28. bis 31. Oktober die Stellung der deutschen Liberalen im Allgemeinen und der DGLI im Besonderen auf internationaler Ebene wesentlich gestärkt. 

Die Wertschätzung der deutschen Liberalen in der liberalen Weltfamilie wird auch dadurch deutlich, dass der neue Stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Friedrich-Naumann-Stiftung für die FREIHEIT, Professor Dr. Karl-Heinz Paqué, zum Vorsitzenden des LI Manifesto Draft Committee bestimmt und der langjährige Vorstandsvorsitzende von „Naumann“, Dr. Wolfgang Gerhardt, erneut in das LI-Bureau kooptiert wurde.

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Politische Partizipation von Frauen in Tunesien

Seit 2011 führt die EAF Berlin - Europäische Akademie für Frauen in Politik - das Projekt „Demokratie braucht Frauen” mit dem Ziel durch, politisch und zivilgesellschaftlich aktive Tunesierinnen in ihrem Engagement zu unterstützen und sie zur politischen Beteiligung zu motivieren und zu qualifizieren. Durch Austausch, Empowerment und Vernetzung werden Frauen nicht nur gestärkt, sondern auch Ansätze und Ideen zur Förderung der politischen Partizipation von Frauen, insbesondere auf kommunaler Ebene, werden verbreitet. Als Projektleiterin begleite ich Frauen aus El Kef, Sousse, Kairouan, Gafsa und Sfax. Es handelt sich zwar um unterschiedliche Regionen mit unterschiedlichen Strukturen und Voraussetzungen, jedoch haben sie eins gemeinsam: den Willen der Frauen, ihre Stimme zu erheben und ihre Kommunen bzw. ihr Land mitzugestalten, knapp fünf Jahre nach der Revolution. 

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Rückkehr des Geisterfahrer?

Die Völkerwanderung unserer Tage beschäftigt uns hierzulande vor allem im Hinblick auf die inneren Verhältnisse. Aber die innerdeutsche Zeitenwende verändert auch, wie Deutschland international wahrgenommen wird.

Am rechtsbrüchigen, radikalen und einseitigen Handeln der Bundesregierung, das nicht nur Europa befremdet, scheint sich eine neue politische Doktrin zu manifestieren: der Primat einer unbegrenzten, vorwiegend muslimischen Immigrantin jeglicher Motivation über alle Politikbereiche.

 

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Terrorgefahr durch islamistische Rückkehrer?

Über den Umgang mit deutschen Islamisten vor ihrer Ausreise und nach ihrer Rückkehr

 

Wie die Süddeutsche Zeitung am 7. Januar 2016 berichtete, sieht der Bundesnachrichtendienst eine zunehmende Bedrohung auch der Bundesrepublik durch den sogenannten „Islamistischen Staat“ (IS). In dem Artikel heißt es u.a.: „Der IS suche nun auch den direkten Kampf mit dem Westen.“ Die Zahl der ausgereisten deutschen Islamisten wird auf 650-1.800 Personen geschätzt. Meistens reisen sie über die Türkei nach Syrien und von dort zum Teil weiter in den Irak. Mehr als 60 deutsche Islamisten sollen getötet worden sein, ein Dutzend Selbstmordattentate verübt haben.

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Nachruf

Liebe Freunde der Liberalen Internationalen,

mir ist das Herz in diesen Tagen sehr, sehr schwer und ich schäme mich auch meiner Tränen nicht. Erst mussten wir in tiefer Trauer von dem Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Hans-Jürgen Beerfeltz Abschied nehmen, dann ist unser ehemaliger Außenminister und Vizekanzler Guido Westerwelle aus unserer Mitte gerissen worden und jetzt hat der dienstälteste Außenminister, Vizekanzler und Garant der Deutschen Einheit Hans-Dietrich Genscher uns verlassen - und dies alles in so unendlich kurzer Zeit.

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Flüchtlinge in Berlin: Mehr als nur eine Frage der Unterbringung

Berlin, im Zentrum Europas –  täglich Schauplatz neuer Geschehnisse rund um die aktuelle Asyl- und Flüchtlingsproblematik. Das mittlerweile bundesweit bekannte Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales (kurz LaGeSo) hat es zu trauriger Berühmtheit geschafft.

 

Berlin steht heute für das Nichtfunktionieren von Politik und Verwaltung im Hinblick auf einen menschenwürdigen Umgang mit den Asylsuchenden. Es ist absurd, dass in einem Bundesland, in dem täglich zahlreiche Wohnbauprojekte vorangetrieben werden, auf der anderen Seite die Zeltstädte auf dem Tempelhofer Feld immer größer werden.

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Berichte aus Genf und Brüssel

 1. Gemeinsame Tagung des "Liberal International - Human Rights Committee" (LI- HRC) und liberaler Parlamentarier in Genf am 14. und 15. Juni 2015

 

Das LI - HRC, das aus mehr als einem Dutzend Mitgliedern besteht, tagte am 15. Juni 2015 zusammen mit liberalen Parlamentarier aus Andorra, Libanon, Thailand, Malaysia, Georgien im „Palast der Nationen“ in Genf. Vorsitzender des LI -HRC ist Markus Löning, der frühere Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung. Zu den deutschen Mitgliedern des LI- HRC gehören neben Marina Schuster, bis 2013 Bundestagsabgeordnete der FDP, auch die DGLI- Vizepräsidentin Lilli Löbsack.

 

Das Treffen stand unter dem Motto:

„Advancement of Human Rights in an age of disruption“.

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XI. Liberal International Day

„Go West“ – Zerfallende Staatlichkeit als Fluchtursache?

Warum scheitern Staaten, warum scheitern Nationen? Diese Fragen sind jahrhundertealt und zugleich hochaktuell, und die Auseinandersetzung mit ihnen füllt ganze Bibliotheken. Dazu braucht es keine Betrachtung der Krisenregionen dieser Welt, es genügt nur ein Blick auf das, was südlich Europas tagtäglich geschieht.
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