Schuth: ''Eurovignette ja - aber mit Augenmaß!''
11.02.2009Willem Schuth dazu: "Es freut mich sehr, dass wir Liberalen uns in der heutigen Abstimmung durchsetzen konnten und die Vernunft gesiegt hat. Ich habe mich immer für die Internalisierung der externen Kosten eingesetzt. Jedoch alleine den Lkws die Kosten von Staus aufzubürden ist weder gerecht noch zielführend. Außerdem war mir die Festschreibung von klaren Maximalwerten für den Anteil der externen Kosten in der Maut enorm wichtig, um nicht einer nach oben offenen und den Logistiksektor gefährdenden Belastung die Tür zu öffnen."
Schuth erklärte weiter, sein Ziel sei die Sicherung einer nachhaltigen Mobilität für alle. In der europäischen Verkehrspolitik rein ideologisch zu argumentieren, bringe die Debatte aber nicht weiter. "Wir dürfen nicht verkennen, dass die Straße ein unverzichtbarer Verkehrsträger ist und vorerst leider auch bleiben wird. Solange die Schiene keine verlässliche Alternative darstellt, bedeuten an Utopien einer straßenverkehrsfreien Zukunft orientierte Preiserhöhungen für den Straßengütertransport keine Verlagerung des Verkehrs, sondern lediglich eine deutliche Erhöhung der Verbraucherpreise!"
