„Iran und die grüne Bewegung – neue Perspektiven für den Nahen Osten?“
05.05.2010
Saba Farzan und Dr. Emanuele Ottolenghi Am Dienstag, den 27. April 2010 konnte die Berliner Sektion der DGLI den international renommierten Iran–Experten Dr. Emanuele Ottolenghi zu einem Vortrag begrüßen. Unter dem Titel „Iran und die grüne Bewegung – neue Perspektiven für den Nahen Osten?“ ging der Referent auf die innere legitimatorische Krise im Iran ein und sprach ausführlich über den Atomkonflikt. Anschaulich zeigte er Handlungsoptionen für die internationale Staatengemeinschaft auf um die Gefahr einer iranischen Atombombe abzuwenden.
Herr Dr. Ottolenghi, der nach mehreren Jahren als Direktor des Transatlantic Institute seit diesem Frühling für den Washingtoner Think Tank Foundation for Defense of Democracies tätig ist, teilte mit den Zuhörern auf erfrischende Art seine Expertise zu den ernsten und besorgniserregenden Entwicklungen in und um den Iran.

Mirco Dragowski, Saba Farzan, Dr. Emanuele Ottolenghi, Nils Augustin (v.l.n.r.)
Der Abend wurde vom Vizepräsidenten der Sektion, Nils Augustin, moderiert und simultan übersetzt. Saba Farzan, Publizistin und Präsidiumsmitglied der Berliner Sektion der DGLI sprach eine Einführung und betonte dabei den säkularen und friedlichen Charakter der iranischen Freiheitsbewegung.
Trotz vieler anderer Veranstaltungen in der Hauptstadt blieb bei dieser Iran- Veranstaltung im Abgeordnetenhaus kein Stuhl leer. Zahlreiche interessierte Gäste konnten sich davon überzeugen, dass die DGLI sich für die Menschenrechte im Iran einsetzt. Anschließend konnten bei einem kleinen Umtrunk die gewonnenen Einsichten ausgetauscht und in angenehmer Atmosphäre weiter vertieft werden.
Saba Farzan
Die Bilder von der Veranstaltung finden Sie auch hier.
